Technobeats im Wald – das Elektroliebe Festival 2025

Am ersten Samstag des Juli 25 war ich mal wieder unterwegs mit Kamera, Rucksack und Vorfreude im Gepäck. Diesmal beim Elektroliebe Festival in Konstanz. Dieses Jahr als größere Open-Air-Version, als Alternative zum GuteZeit Festival – mitten im Wald beim Bodenseestadion. Und ich hatte die Freude, das Ganze fotografisch begleiten zu dürfen.

Kurz gesagt: Es war ein wilder, schöner, lauter, bunter Tag.

Die Location könnte fast nicht schöner sein. Zwischen Bäumen, flackerndem Sonnenlicht, super Wetter, später Laser und Nebel wurde eine geile Party auf zwei Bühnen gefeiert.
Die Forest Stage war die etwas größere Bühne – Techno mit ordentlich Druck, der durch Mark und Waldboden ging. Besonders stark: Axar, Klara Yard, Vite, Nazz, Nico Zepfel, Isabelle Beaucamp – und Mausio, der abends nochmal alles auf links gedreht hat.

Etwas war die Parea Stage – organisiert vom gleichnamigen Kollektiv, das nicht nur auf Musik, sondern auf Atmosphäre und den guten Zweck setzt. Dort war der Sound weicher, tiefer, träumerischer. Juel, Makeke, Lara Schick, Modminsky, La Nóbrega und Matt Grey haben der Bühne so einen ganz eigenen Vibe gegeben. Irgendwie waldig-atmosphärisch, und voller positiver Energie.

Was ich besonders mochte: Dass es nicht nur ums Raven ging. Zwischen den Bühnen gab’s kleine Ecken zum Durchatmen, quatschen, entdecken. Bei Wendy’s Art konnte man sich selbst künstlerisch einbringen – oder einfach zuschauen, wie live gemalt wurde. Daneben Zuckerwatte, Glitzer, kleine Stände, chillige Leute – alles ohne Stress. Genau das, was ein gutes Festival ausmacht.

Für mich war das Festival nicht nur ein Ort voller Musik, sondern auch ein Ort voller Geschichten. Sonnenflecken im Haar, tanzende Silhouetten im Gegenlicht, Umarmungen, Gespräche zwischen zwei Sets – ich liebe es, diese kleinen Momente einzufangen, die oft untergehen, wenn der Bass dominiert. Und dann wieder rein in die Energie und Bässe.

Ein paar Lieblingsfotos findest du direkt hier im Beitrag oder am Ende – noch mehr Eindrücke gibt’s in meinem Portfolio.

Mindestens genauso schön wie die Musik: die Menschen, die ich kennengelernt habe. Kreative, offene, entspannte Begegnungen – sowohl vor als auch hinter der Kamera. Gerade als Fotograf, der oft solo unterwegs ist, sind solche Tage Gold wert.

Ich nehme viel mit – Bilder, Eindrücke, Ideen. Und freu mich jetzt schon aufs nächste Jahr – dann wieder beim GuteZeit Festival. Vielleicht sehen wir uns dort?
Danke nochmal an alle für die tollen Gespräche, Möglichkeit zu fotografieren und die gute Zeit 😀

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen